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Am 20. November ist Regionalkonferenz für den Weiterbetrieb des Schiffshebewerks geplant / Jetzt dreht sich alles ums Geld
Amt rechnet neu: 3, 8 Millionen fürs Schiffshebwerk?
Von Karl - Heinz Karl-Heinz Kaiser



Rothensee. Jetzt werden offenbar Nägel mit Köpfen gemacht, um den Weiterbetrieb des derzeit abgeschalteten Schiffshebewerks zu ermöglichen. Für den 20. November ist eine Zusammenkunft aller anliegenden Landkreise, Städte und Verwaltungsgemeinschaften geplant. Auch der Förderverein Technische Denkmale und Interessenverbände nehmen an der Regionalkonferenz teil.

Vor allem die fi nanziellen Probleme und Beteiligungen werden dabei zur Sprache gebracht. Hintergrund : Rund 400 000 Euro kostet der saisonale Weiterbetrieb in den Monaten April bis Oktober.

Der Stadtrat hat inzwischen Farbe bekannt. Trotz schwieriger finanzieller Lage hat der Rat beschlossen, 50 000 Euro jährlich in den Haushalt 2008 einzustellen, das zweckgebunden für das Schiffshebewerk. Im Vorfeld der Regionalkonferenz hat Oberbürgermeister Lutz Trümper einen Brief an den Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre geschrieben, in dem er um Bereitstellung von Haushaltsmitteln bittet. Im Gespräch ist eine Summe von 100 000 Euro. Die Höhe habe Trümper so nicht bestätigt, ließ seine Pressesprecherin, Dr. Cornelia Poenicke, gestern auf Nachfrage wissen. Allerdings gebe es diesbezügliche Kontakte zum Ministerium, sagte sie.

Als Grundlage für die Zusage von Bundesmitteln für das Schiffshebewerk gilt die Klärung der Finanzen sowie ein schlüssiges Betreiberkonzept.

Avisiert waren 3, 8 Millionen Euro an Bundesmitteln. Auch in diesem Punkt gibt es Bewegung. In Kürze soll auch die Haushaltsunterlage Bau von der Wasserstraßenverwaltung fertig gestellt werden, wusste Stadtrat Carsten Klein ( FDP ), Mitglied des Fördervereins Technische Denkmale.

Allerdings sollen bei der Ausarbeitung des Papiers die Stilllegungskosten nochmals detailliert untersucht und dargelegt werden. Klein weiter : Er hoffe im Interesse des bedeutsamen Technischen Denkmals, dass dieser Betrag dann über den 3, 8 Millionen liege.

Erneut wird es einen Vorstoß in Richtung Berlin geben. Für Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium soll eine Verhandlungsdelegation gebildet werden, die aus je einem Vertreter aus der Verwaltung, des Stadtrates und des Fördervereins bestehen wird.

Ziel ist, möglichst schon ab Frühjahr 2008 den Rothenseer Schiffsfahrstuhl vor allem für die Sport- und Fahrgastschifffahrt zu öffnen.



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Dokument erstellt am 23.10.2007 um 05:56:04 Uhr
Erscheinungsdatum 23.10.2007 | Ausgabe: mdx